Urlaubs-Sweater

Urlaubs-Sweater
Urlaubs-Sweater

Vom Urlaub träumt man doch irgendwie das ganze Jahr! Mit einem entsprechend gestalteten Sweatshirt kommen zumindest ein paar Urlaubsgefühle auf.

Ich habe hierfür eine Landkarte von meinem Lieblingsziel, der deutschen Nordseeküste, so hochkopiert, dass die Größe zum Sweatshirt passt. Das wiederum sollte überwiegend aus Naturfasern bestehen. Sonst hält die Textilfarbe nicht!

Die Karte habe ich dann ausgeschnitten und die Konturen mit einem Stoffmalstift (unbezahlte Werbung: von Edding) nachgefahren. Zuvor hatte ich einen Übertrag mit Kohlepapier versucht. Das Ergebnis war mir jedoch zu schlecht.

Nun kann der Pulli weiter verziert werden: mit Schrift, Zeichnungen oder wie bei mir mit Serviettentechnik. Dazu die gewünschten Motive aus der Serviette ausschneiden und nur die oberste Serviettenlage mit Serviettenkleber für Textilien auf das Sweatshirt übertragen. Dazu muss man zunächst dieses dick mit dem Kleber einstreichen (zuvor Folie ins Sweatshirt schieben!), die Motive auflegen und auch darüber noch mal Kleber streichen. Gut trocknen lassen – das kann durchaus länger als einen Tag dauern! – und dann gut bügeln. Passende Servietten habe ich aus dem letzten Urlaub mitgebracht. Der liegt leider schon über ein Jahr zurück. Aber zumindest habe ich jetzt ein Urlaubsgefühl zum Anziehen!

Jeans-Lichthäuser

Jeans-Windlichter
Jeans-Windlichter

Die Hosenbeine alter Jeans lassen sich prima über Gläser (z.B. Gurkenglas, Marmeladenglas, Windlicht, je nach Hosengröße) stülpen. Der Saum kann dabei unten oder oben bündig sein oder auch oben etwas überlappen.
Das Hosenbein entsprechend abschneiden. Auf links wenden, übers Glas stülpen und hier jetzt die gewünschten Ausschnitte auf den Stoff zeichnen (z. B. mit einem weichen Bleistift). Ich habe Fenster und Türen gewählt. Dann vom Glas ziehen und Fenster und Türen mit einer spitzen Schere ausschneiden.
Jetzt wird das Hosenbein erst einmal in der Maschine gewaschen, um die Schnittkanten leicht auszufransen. Dann am besten noch feucht übers Glas ziehen. So zieht sich der Stoff von alleine glatt. Sollte er übers Glas hinausragen, bitte keine echten Kerzen verwenden!

Jeans-Wimpel

Jeans-Wimpel
Jeans-Wimpel

Aus den Hosenbeinen alter Jeans lassen sich prima Wimpel herstellen – und das kinderleicht ganz ohne Nähen. Der Hosenbund unten kann später gleich zum Aufhängen genutzt werden, und die Kanten werden nicht versäubert, sondern durch Waschen ausgefranst.
Am besten erst einmal ein langes, spitzes Dreieck aus Papier schneiden. Dieses dazu der Länge nach falten, damit das Dreieck symmetrisch wird. Mit dieser Vorlage dann aus alten Hosen Wimpel schneiden – mit der Schmalseite unten bündig zum Hosensaum. Aus einer Hose könnt ihr so vier Wimpel schneiden. Erst mal in der Maschine waschen: Dadurch werden die Schnittkanten schön flauschig. Anschließend können die Dreiecke gleich auf eine Leine gefädelt werden. Mit einer starren Wäscheleine geht das ganz einfach. Wer kräftiges Garn oder ein Band benutzt, kann eine Sicherheitsnadel verwenden. Besonders leicht geht es mit einer tunesischen Häkelnadel, falls ihr eine habt.

Anti-Corona-Behelfsmasken

Atemschutz-Masken
Behelfs-Masken aus Stoffresten

Jetzt also doch – erst hieß es, sie wären unnötig, jetzt sollen sie Pflicht werden. Bisher habe ich mich beim Einkaufen mit einem Schal geschützt. Aber, das muss ich eingestehen, wenn man den fest ums Gesicht bindet, fängt die Nase an zu tropfen, auch wenn man gar nicht verschnupft ist.

Also her mit der Maske! Und die soll möglichst einfach sein. Ich habe dazu Rechtecke von ca. 25×15 cm aus Stoff geschnitten. Baumwolle soll es sein, weil das Ganze bei mindestens 60 Grad gewaschen werden muss. Der alte Schlafanzug eines meiner Kinder hielt dafür her, ebenso eine alte Jeans. In der steckt zwar etwas Elasthan, was normalerweise nicht bei 60 Grad gewaschen werden sollte, da es dabei seine Funktion einbüßt. Aber die ist bei der Maske ohnehin nicht mehr nötig.

Wer will, kann die Rechtecke noch verzieren. Ich habe dazu Textilmarker von Edding (unbezahlte Werbung) verwendet. Wichtig: gut bügeln! Dann sind die Farben kochfest.

Die Rechtecke aus Shirtstoff rundum versäubern (bei Jeans kann das entfallen) und die Längsseiten ca. 1,5 cm nach innen bügeln. Dann auch die Schmalseiten nach innen bügeln – hier habe ich ca. 2,5 cm eingeschlagen. Schmalseiten dann mit ca. 2 cm Abstand zur Bügelkante absteppen. Die Fäden erst einmal hängen lassen.

Durch die entstandenen Säume wird nun jeweils ein ca. 20 langes Stück Gummilitze (8 mm breit) gezogen: am besten mit einer Sicherheitsnadel. Es funktioniert aber auch wunderbar mit einer Häkelnadel. Die Gummi-Enden dann zusammennähen und an einer Saumöffnung festnähen. Faden hier verwahren. Gummi dann im Saum stramm ziehen, so dass der Saum ca. 6-7 cm breit wird, und das Gummi am anderen Ende des Saums ebenfalls festnähen. Auch hier die Fäden verwahren.

Wenn dies an beiden Säumen erledigt ist, kann die Maske aufgesetzt und hinter den Ohren fixiert werden. Wir hoffen, dass wir sie nicht allzu lange brauchen!

Und hier noch der Link zu einer wirklich ganz einfachen Idee – wenn ihr keine Maske zur Hand habt (unbezahlte Werbung):

Herzgirlande

Herz-Hänger
Herz-Hänger

Valentinstag! Da haben Herzen Hochkonjunktur. Dabei sollte die Liebe an jedem Tag angesagt sein: vor allem die Liebe und Sympathie zueinander. Ein Herzarrangement kann daran erinnern!

Ich habe hierfür zwei Jeansherzen, einen Anhänger aus dem Weihnachtsfundus (unbezahlte Werbung: gab’s mal bei Ikea) und ein Herz aus weißer, lufttrocknender Modelliermasse (ausgerollt und mit Plätzchenausstecher ausgestanzt) untereinander gehängt. Das macht sich gut vorm Fenster!

Die Jeansherzen jeweils doppelt aus alten Jeans ausschneiden: ganz bewusst aus Resten mit Nähten. Ich habe die Herzen jeweils links auf links von Hand mit etwa 8 mm Abstand zu den Kanten zusammengenäht. Das Herz kurz vorm Schließen der Nähte mit Füllwatte ausstopfen.

Beim Waschen verfransen die Schnittkanten. Ich habe den Effekt verstärkt, in dem ich die Kanten rundum etwa alle 5 mm bis fast zur Naht eingeschnitten habe. Dann verreiben (so, als wollte man schmirgeln, z.B. auf einem Tisch oder per Hand), lose Fäden entfernen und das Herz in der Maschine waschen. Nach dem Trocknen habe ich die Kanten mit der Schere etwas „frisiert“, denn die sich herauslösenden Fäden stehen teilweise recht weit über. Ein fertiges solches Jeansherz kann auch prima als Nadelkissen genutzt werden!

Shirts mit Transferdruck

Shirts mit Transferdruck
Shirts mit Transferdruck

Fotos und Bilder auf Shirts und Pullis? Das geht bei vielen Foto-Anbietern, aber auch zu Hause. Vorausgesetzt, ihr habt einen Tintenstrahldrucker. Damit lassen sich die Transferfolien ganz einfach bedrucken. Es gibt sie von verschiedensten Anbietern für helle und dunkle Stoffe. Wichtig ist, dass die Textilien überwiegend aus Naturmaterialien (also z.B. Baumwolle oder Viskose) bestehen und vorgewaschen und gebügelt sind.

Bei dunklen Stoffen muss der Ausdruck nicht gespiegelt werden. Hier wird die Folie vorm Aufbügeln abgezogen. Das ist etwas knifflig – lange Fingernägel sind hier von Vorteil, um erst einmal eine Ecke des Papiers zu lösen!

Bei der Folie für helle Stoffe muss das Motiv spiegelverkehrt gedruckt werden. Es wird dann mit der Papierseite nach oben auf den Stoff gebügelt.

Der Stoff muss dabei ganz plan auf einer festen Unterlage (z.B. ein Holzbrett) liegen – und das Motiv richtig platziert werden. Das ist eigentlich das Heikelste an dem Ganzen.

Drucken könnt ihr eigene Motive oder auch welche aus dem Netz. Mein Sonnenuntergang z.B. stammt von pixabay (unbezahlte Werbung). Hier findet ihr viele kostenfreie Motive zum Herunterladen. Das Bilderbuchmotiv habe ich eingescannt aus dem Buch „Armstrong“ von Torben Kuhlmann (unbezahlte Werbung), der Cartoon kommt von einer Postkarte. Solche Motive aber nur für den Privatgebrauch als Druckvorlage nutzen!

Shirt mit Serviettenverzierung

Kindershirt mit Serviettentechnik
Kindershirt mit Serviettentechnik

Serviettentechnik geht auch auf Stoff – mit dem entsprechenden Transferkleber! Der Untergrund schimmert dabei leicht durch. Das habe ich mir hier mit dem roten Stoff zu Nutze gemacht, um das Pink der Fee etwas abzumildern – ich bin kein allzu großer Pink-Rosa-Fan. Toll ist, dass man auch einzelne Serviettenteile übereinander schichten kann – wie hier am Rand die Schmetterlinge und die Blumen. Wichtig: Eine Folie oder Backpapier ins Shirt schieben, dann erst den Serviettenkleber auftragen. Die oberste Lage der ausgeschnittenen Serviettenteile darauf arrangieren und wieder großzügig mit Serviettenkleber darüber streichen. Bei mehreren Serviettenlagen wiederholen.

Gut trocknen lassen. Das dauert tatsächlich rund 24 Stunden. Durch Bügeln wird alles fixiert. Auch hierbei Backpapier unter das Bügeleisen und auch unter die Stofflage schieben. Auch nach dem Waschen (am besten im Wäschesäckchen) sollte das so gehandhabt werden. Wird das Ganze verschenkt, eine entsprechende „Gebrauchsanweisung“ mitgeben!

Glücks-Hänger

Glücks-Hänger
Glücks-Hänger

Viel Glück fürs neue Jahr! Zitate können dabei helfen. Ich habe sie in verschiedenen Schriften ausgedruckt , auf roten Fotokarton geklebt und dann aufgehängt – an einen Ast, den man z.B. vor einem Fenster platzieren kann. Natürlich geht das auch prima an Zweigen in einer Vase oder an einer Zimmerpflanze! Glücksklee aus Fotokarton lockert das Ganze auf. Ich habe hierfür eine Ausstechform als Schablone benutzt.

Nachfolgend meine Lieblings-Glückssprüche:

Das Glück deines Lebens
hängt ab
von der Beschaffenheit
deiner Gedanken.

(Mark Aurel)

Nimm ein Quantum guten Willen,
50 g Bescheidenheit,
eine große Dosis Frohsinn
und 2 Lot Verträglichkeit.
Misch in diese Tugend
Gottvertrauen mit hinein
und du hast für alle Zeiten
ein Rezept zum Glücklichsein.

Es gibt nur einen
Weg zum Glück
und der bedeutet
aufzuhören mit der Sorge
um Dinge, die jenseits
unseres Einflussvermögens liegen.

Das Geheimnis des Glücks
findet man nicht,
indem man nach mehr strebt,
sondern indem man
die Fähigkeit entwickelt,
Vergnügen am Wenigen zu haben
.
(Sokrates)

Unser Glück
ist nicht fern von uns,
sondern in uns selbst
und in unserem Willen.

(Julius Grosse)

Unsere wahre Aufgabe ist es,
glücklich zu sein.

(Dalei Lama)

Das Glück des Lebens
besteht nicht darin,
wenig oder keine
Schwierigkeiten zu haben,
sondern sie siegreich und
glorreich zu überwinden
.
(Carl Hilty)

Tuchengel

Tuchengel
Tuchengel

War es Kindern früher in der Kirche langweilig, knotete man ihnen gern einen Engel aus einem Stofftaschentuch. Vielleicht ist das auch heute ein schöner Zeitvertreib, bis das Christkind kommt? Mit einem Spitzentaschentuch wird der Engel besonders schön. In einigen Regionen waren solche Engel früher beliebt als Baumschmuck.

Goldener Schnatz

Hier werden wir alle wie Harry Potter zum Sucher, um den Goldenen Schnatz im Tannenbaum zu finden! Vielleicht wird derjenige ja das weihnachtliche Glückskind?

Ein ähnlicher, nur angeblich deutscher Brauch ist in den USA verbreitet: Hier wird eine Weihnachtsgurke im Baum versteckt. Der goldene Schnatz als verkappter Engel ist viel schöner! Dafür einfach mit Heißkleber zwei weiße Federn an eine goldfarbene Christbaumkugel kleben.