Santa-Inspirationen für jeden Tag im Advent!

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Es war einmal… ein verschuldeter Kaufmann in Myra, der hatte drei Töchter. Die vier wussten sich nicht mehr zu helfen. Es stand im Gespräch, dass die Mädchen ihre Körper verkaufen sollten. So weit kam es nicht: Nachts warf ihnen ein Unbekannter Goldstücke in einem Säckchen durchs Fenster…

Diese Legende vom Nikolaus hat sich vermischt mit der eines gleichnamigen Bischofs. Stürme soll er besänftigt haben, Tote zum Leben erweckt und vieles andere. Kein Wunder, dass er verehrt wurde: am Todestag des Bischofs Nikolaus von Myra, dem 6. Dezember. Im Gedenken an ihn beschenkte man die Kinder.

Warum kommt er in manchen Ländern aber als Weihnachtsmann? Das haben wir vor allem Martin Luther zu verdanken, der nichts von Heiligenverehrung wissen, sondern vielmehr den Glauben an Jesus stärken wollte. Und so etablierte sich ab etwa 1530 das Christkind als Gabenbringer – und die Bescherung fiel aufs Weihnachtsfest. Den neuen Bescherungstag nahm man gerne an. Doch nicht überall wurde das Christkind akzeptiert, vielerorts blieb es beim Nikolaus bzw. beim Weihnachtsmann. In manchen Ländern kommt er auch erst zum 6. Januar, dem Fest der heiligen drei Könige, die dem Kind in der Krippe Gaben brachten.

Unser Bild vom Nikolaus oder Weihnachtsmann geht nicht allein auf den heiligen Nikolaus von Myra zuück: mit hinein mischten sich andere Sagengestalten wie skandinavische Wichtel und das russische Väterchen Frost. Und dann gab es da Coca-Cola, die den guten zum Werbeträger machten und ihn deshalb in ihre Farben einkleideten: weiß und rot. Perfekte Weihnachtsfarben: Weiß einerseits für den winterlichen Schnee, andererseits aber auch für die Unschuld des Neugeborenen im Stall, und Rot für die Liebe.

Die Farben begleiten uns durch den Advent: mit Nikolaus-, Wichtel- und Weihnachtsmann-Gestalten in allen möglichen Formen. Stellvertrend für Nikolaus können wir anderen etwas vor die Tür stellen, vielleicht gerade in diesem Jahr mit den Kontaktbeschränkungen!

Jeden Tag vom 1. bis 24. Dezember findet ihr hierfür eine andere Inspiration.

Eine schöne Weihnachtszeit!

Engels-Tarte

Engelstarte
Engelstarte

Einfach himmlisch schmeckt dieser Kuchen – und das nicht nur in der Weihnachtszeit! Das Rezept habe ich etwas abgewandelt vom klassischen amerikanischen „Angel Pie“:

3 Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen, dabei 125 g Zucker und 1 Pck. Vanillezucker einrieseln lassen. Eine kleine Backform (z.B. Springform mit ca. 22 cm ø oder eine Motivbackform) fetten. Den Eischnee hineingeben und dabei einen Rand hochstreichen. Bei 140 bis 150 Gras Umluft 60-70 Min. backen. Danach den Ofen ausschalten und die Tarte eine halbe Stunde im Ofen abkühlen lassen.

Nach Wunsch der Form lösen (Achtung: Baiser bröselt schnell!), mit 50 g gehackten Mandeln bestreuen. Im heißen Wasserbad 150 g Zartbitter-Schokoraspel mit 1 Packung Vanillezucker und 1 TL Zimt in 60 ml Milch auflösen. Vom Herd nehmen und kalt rühren.

450 ml Sahne steif schlagen, 300 ml unter die halbfeste Schokolade rühren. Mit etwas Puderzucker und Kakao oder Schokoraspeln bestreuen. Die übrige Sahne auf die Tarte setzen. Bis zum Servieren kalt stellen.

Engelküsse

Engelsküsse zum Verschenken
Engelsküsse zum Verschenken

Wenn du eine weiße Feder findest, lächelt dir ein Engel zu – und wenn etwas weich und süß auf der Zunge vergeht, ist es, als würde dich ein Engel küssen…

Mitbringsel nach diesem himmlischen Motto kommen bestimmt gut an! Ideal sind alle Arten kleiner Baisers oder Makronen. Ich habe sie ein bauchiges Glas (ehemals von Oliven) gesteckt und den Deckel mit einem weißen Tuch sowie weißen Federn umgebunden. Darin stecken meine liebsten Kokosmakronen – nicht nur, weil sie gut schmecken, sondern auch, weil das Rezept so herrlich unkompliziert ist:

2 Eier mit 200 g Zucker und 1 Prise Salz schaumig schlagen, 250 g Kokosraspel und 2 EL Zitronensaft unterrühren. 10 Minuten quellen lassen. Den Backofen auf 150 Grad vorheizen. Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen formen und direkt (also ohne Backoblaten) auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Ca. 15 Minuten backen – fertig!