Rautika

Rautika
Rautika: Kurzarmpulli aus Farbverlaufsgarn

Die „Rautika“ wird nach der Raglan-von-oben-Methode gestrickt. Die Raglanlinien und damit die Zunahmen habe ich hier im Rautenmuster versteckt. Das setzt sich später an den Seiten fort und kann auch in der Mitte von Vorder- oder/und Rückenteil aufgegriffen werden.

Verwendet habe ich für Größe 44 vierfädiges Baumwollgarn von Hobbii: den 800-m-Bobbel „Cotton Kings Twirks Azurite“ (unbezahlte Werbung).
Meine Anleitung findet ihr hier:

https://www.crazypatterns.net/de/items/62670/rautika-kurzarmpulli-aus-einem-farbverlaufsbobbel

Krabbenfänger

Tunika "Krabbenfänger"
Tunika „Krabbenfänger“

Oben Krabben, unter der Brust ein Netz, darunter Fische:
Diese Tunika macht Lust auf Meer! Da sie in einem Stück von oben nach unten gearbeitet wird, eignet sie sich perfekt für Farbverlaufsgarn.
Verwendet habe ich dreifädiges Farbverlaufsgarn): den Bobbel „Camouflage“ von Bobbelsbykati (unbezahlte Werbung).
Für die 76 cm lange Tunika in Größe 42/44 habe ich ca. 770 m verbraucht.

Meine Anleitung findet ihr hier:

https://www.crazypatterns.net/de/items/63015/krabbenfaenger-tunika-aus-einem-farbverlaufsbobbel

Spiderdream

Leo-Spiderdream
Leo-Spiderdream

Diese luftige Tunika „Spiderdream“ wird im Halbkreis gehäkelt. Das Muster finde ich besonders reizvoll! Verhäkelt habe ich für Gr. 42/44 ca. 900 m dreifädiges Farbverlaufsgarn – den Bobbel „Leo“ von Bobbelsbykati (unbezahlte Werbung).

Die Originalversion von Alina Dalichau sieht am Saum unten Rüschen vor. Die wollte ich nicht – daher habe ich einfach weniger Maschen für die einzelnen Abschnitte verwendet.

Die Anleitung findet ihr bei Crazypatterns (unbezahlte Werbung)

https://www.crazypatterns.net/de/items/29289/spiderlady-die-etwas-andere-haekeltunika

Gehäkelte Blüten-Lampions

Blüten-Lampions
Blüten-Lampions

Einfach zu häkeln sind Lampions. Als Basis oben dient ein Metallring im gewünschten Durchmesser. Ich habe weiße Ringe verwendet – hier mit 10 bzw. 15 cm Durchmesser bei der größeren Variante – und merzerisiertes Baumwollgarn. Das glänzt schön, ist recht glatt und schmutzt daher nicht so schnell an. Mein Garn hat eine Lauflänge von ca. 90 m pro 50 g, prinzipiell ist die Stärke jedoch egal.

Das Garn wird am Ring angeknotet, und dann wird dieser mit festen Maschen umhäkelt – so lange, bis sich die Maschen zur Runde schließen lassen. Diese dazu ruhig weit auseinanderziehen! Gleichzeitig müsst ihr bei der Maschenanzahl auch den Rapport des Musters, das ihr später wählt, berücksichtigen. Bei mir sind das 9 Maschen für die Blüten. Im kleinen Ring habe ich daher 54 Maschen verwendet, im großen 81 bzw. zunächst 82 – denn für das Kästchennetz ist eine gerade Maschenanzahl erforderlich. Eine Masche kann beim Musterwechsel später jedoch leicht hinzu- oder weggeschummelt werden.

Das Kästchenmuster (immer 1 Stäbchen, 1 Luftmasche, in der folgenden Runde versetzt) habe ich dann abgewechselt mit einem Blütenmuster – zwischendurch abgegrenzt durch Stäbchenrunden. Den fertigen Lampion habe ich mit Sprühstärke stabilisiert.

Oben habe ich Garn kreuzweise um den Ring gewickelt. In der Mitte dieses Kreuzes kann der Lampion dann einfach aufgehängt werden, etwa mit Hilfe eines S-Hakens. Als Beleuchtung dienen bei mir LED-Birnen (als „Pull Light“ oder Ziehleuchte im Handel) mit Batterie, die einfach durch kurzes Ziehen an der Birne ein- und ausgeschaltet werden. In den kleinen Lampions hängt ein Mini-LED-Licht, im größeren eine Variante mit Farbwechsel, die zusätzlich per Fernbedienung eingeschaltet werden kann.

Glüh-Ballons

Umhäkelte LED-Birnen als Heißluftballons
Umhäkelte LED-Birnen als Heißluftballons

Umgedrehte Glühbirnen haben etwa die Form eines Heißluftballons. Das habe ich mir hier zunutze gemacht und LED-Leuchten in Glühbirnenoptik (bei mir 18 cm hoch, ø 8 cm) umhäkelt mit mercerisiertem Baumwollgarn (Lauflänge 50 g ca. 90 m). Der Sockel der Birnen ist zugleich der Schalter, unter ihm steckt eine Batterie.

Das Häkelnetz wird von oben begonnen mit einem Magic-Ring oder 8 LM (Luftmaschen), die zum Ring geschlossen werden. Darauf 12 fM (feste Maschen) häkeln, zur Runde schließen. Nächste Runde: 4 LM, dann 1 Stb (Stäbchen) und eine LM in jede folgende Masche, mit einer KM (Kettmasche) zur Runde schließen. Darauf kommen wieder 4 LM, gefolgt von 1 Stb und 1 LM in bzw. um jede Masche der Vorrunde, wieder mit 1 KM zur Runde schließen. Ab hier habe ich ein Netz gehäkelt: 13 LM, dann * 1 fM in die 12. Masche der Vorrunde, 12 LM * Von * bis * noch zweimal wiederholen, mit 1 KM in die erste LM dieser Runde schließen. Mit 6 KM zur Mitte der ersten Luftmaschenkette aufschließen, dort 3 LM statt eines Stäbchens, dann zwei hStb (halbe Stäbchen), zusammen abmaschen (=1 Büschelmasche), * 12 LM, 3 hStb um die nächste Luftmaschen-Kette, diese zusammen abmaschen*. Von * bis * noch zweimal wiederholen, 12 LM, mit 1 KM in die erste Büschelmasche zur Runde schließen.

Jetzt habe ich das Netz über die Birne gezogen und mit kleineren Luftmaschenketten weitergearbeitet – mal mit Stb, mal mit Büschelmaschen um die Luftmaschenkette der Vorrunde, bis ich mich so zum Hals der Birne „vorgearbeitet“ habe. Zum Schluss dann dort mit eng anliegender Luftmaschenkette rundum arbeiten und eine Runde Stb daraufsetzen – bei mir waren das 20 Stb. Eine LM-Kette machen, um die Glühbirne unten herum zum gegenüberliegenden Stäbchen führen und dort mit einer KM befestigen. Faden verwahren.

Oben am „Ballon“ habe ich noch eine Schlaufe aus 6 LM mit einer Runde fM darüber gehäkelt zum leichten Aufhängen.

Das Körbchen wird ebenfalls mit einem Magic Ring oder einer 8 LM- Kette begonnen. Darauf erst 12 fM setzen, in der zweiten Runde jede 2 fM verdoppeln, in der 3. Runde jede dritte (evtl nach diesem Prinzip den Kreis weiterarbeiten) – hier war der Durchmesser schon groß genug fürs Körbchen. Nun nur in die hintere Maschenschlaufe der Vorrunde jeweils ein Stäbchen (oder 1 fM) setzen, darauf weitere Stb- oder fM-Runden, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. Eine Luftmaschenkette machen und diese mit 1 KM auf der gegenüberliegenden Körbchenseite befestigen. Faden verwahren.

Das Körbchen wird einfach an den Ballon unten angebunden, die Birnen können leicht mit einem S-Haken aufgehängt werden.

Jeans-Lichthäuser

Jeans-Windlichter
Jeans-Windlichter

Die Hosenbeine alter Jeans lassen sich prima über Gläser (z.B. Gurkenglas, Marmeladenglas, Windlicht, je nach Hosengröße) stülpen. Der Saum kann dabei unten oder oben bündig sein oder auch oben etwas überlappen.
Das Hosenbein entsprechend abschneiden. Auf links wenden, übers Glas stülpen und hier jetzt die gewünschten Ausschnitte auf den Stoff zeichnen (z. B. mit einem weichen Bleistift). Ich habe Fenster und Türen gewählt. Dann vom Glas ziehen und Fenster und Türen mit einer spitzen Schere ausschneiden.
Jetzt wird das Hosenbein erst einmal in der Maschine gewaschen, um die Schnittkanten leicht auszufransen. Dann am besten noch feucht übers Glas ziehen. So zieht sich der Stoff von alleine glatt. Sollte er übers Glas hinausragen, bitte keine echten Kerzen verwenden!

Jeans-Wimpel

Jeans-Wimpel
Jeans-Wimpel

Aus den Hosenbeinen alter Jeans lassen sich prima Wimpel herstellen – und das kinderleicht ganz ohne Nähen. Der Hosenbund unten kann später gleich zum Aufhängen genutzt werden, und die Kanten werden nicht versäubert, sondern durch Waschen ausgefranst.
Am besten erst einmal ein langes, spitzes Dreieck aus Papier schneiden. Dieses dazu der Länge nach falten, damit das Dreieck symmetrisch wird. Mit dieser Vorlage dann aus alten Hosen Wimpel schneiden – mit der Schmalseite unten bündig zum Hosensaum. Aus einer Hose könnt ihr so vier Wimpel schneiden. Erst mal in der Maschine waschen: Dadurch werden die Schnittkanten schön flauschig. Anschließend können die Dreiecke gleich auf eine Leine gefädelt werden. Mit einer starren Wäscheleine geht das ganz einfach. Wer kräftiges Garn oder ein Band benutzt, kann eine Sicherheitsnadel verwenden. Besonders leicht geht es mit einer tunesischen Häkelnadel, falls ihr eine habt.

Baguette-Tasche

Baguette-Tasche aus Jeans
Baguette-Tasche aus Jeans

Bäckertüten verursachen recht viel Müll – und zwar solchen, der sich schlecht recyceln lässt, denn innen ist dieses Papier beschichtet. Wer viel Brot kauft, tut also gut daran, einen Stoffbeutel zum Bäcker mitzunehmen und das Brot direkt hineinstecken zu lassen.

Schnell gemacht ist eine Tasche für Baguette. Hosenbeine sind dafür wie geschaffen! Der Saum bildet später gleich die Öffnung. Genäht werden muss nur die Naht parallel zur bereits vorhandenen äußeren Hosennaht und die hintere Naht. Auch Versäubern ist bei Jeansstoff überflüssig.

Im Bild unten findet ihr meine Maße fürs Zuschneiden. Abgesteppt wird dann mit ca. 1 cm Abstand zu den Kanten. Die Tasche ist recht lang. Dadurch ist das Baguette darin auch gut verschlossen – und bleibt länger frisch als in einer Bäckertüte.

Baguettetasche aus einem Hosenbein
Baguettetasche aus einem Hosenbein

Sommerpulli „Windsand“

Sommerpulli "Windsand"
Sommerpulli „Windsand“

Feiner Sand wird vom Wind ganz wunderbar gemustert. „Rippel“ nennt man die typischen Formen. Mit dem Rechts-Links-Muster habe ich versucht, diese nachzuempfinden. Auch das Farbverlaufsgarn greift die Farben von Sand auf.

Der „Windsand“-Pulli wird aus zwei Farbverlaufsbobbeln gestrickt: Rücken- und Vorderteil separat jeweils inklusive Ärmeln von oben nach unten, später oben verbunden durch eine gehäkelte Netzkante. Dabei können identische Bobbel von verschiedenen Richtungen gestrickt werden (wie bei mir) oder auch mit gleichem Verlauf hinten und vorne. Alternativ sind auch zwei verschiedene Bobbel mit ähnlicher Farbzusammenstellung möglich.

Verbraucht habe ich für Größe 44 zwei vierfädige 700-m-Bobbel von Fadenspieldesign (unbezahlte Werbung).

Meine Anleitung findet ihr hier:

https://www.crazypatterns.net/de/items/61708/windsand-sommerpulli-aus-zwei-farbverlaufsbobbeln

Häkel-Schmetterlinge

Gehäkelte Schmetterlinge
Gehäkelte Schmetterlinge

Auch wenn von einem Garn nur noch wenig übrig ist, kann man damit noch etwas Schönes machen!

Beim B.U.N.D. lief bis 22.5. die Aktion „Häkeln für die Artenvielfalt“. Zu diesem Zweck gibt’s auch über diesen Zeitraum hinaus Anleitungen für Bienen und Schmetterlinge.
Gelb und Schwarz für Bienen hatte ich nicht. Aber Schmetterlinge dürfen so bunt sein, wie wir sie machen!
Abweichend zur Anleitung habe ich die festen Maschen zwischen die Stäbchengruppen bzw. später auf die feste Masche der Vorrunde gemacht.

Hier geht’s zur Aktion:

https://www.bund.net/mitmachen/haekeln-fuer-die-artenvielfalt/